Die gewünschten Resultate:

1. Auf der Ebene der vorbereitenden Aktionen werden wir einen verbesserten Kenntnisstand über die Verbreitung der Ziellebensräume und -arten im Projektperimeter als Resultat haben. Diese Analyse wird uns dabei helfen, Prioritäten beim Ankauf von Flächen und/oder für die Renaturierungen und Restaurationen, während und nach dem Projekt, festlegen zu könne.

2. Auf der Ebene der Renaturierung und der Wiederherstellung von Lebensräumen, hier nachstehend aufgelistet, sieht das Projekt ein globales Resultat von 250 Hektar vor.

  • Borstgrasrasen mit 110 ha und Moorwälder mit 25 ha repräsentieren, in Bezug auf die Fläche, mehr als die Hälfte der wiederhergestellten und renaturierten Lebensräume, proportional und hinsichtlich der Investitionen noch weitaus mehr. Der Lebensraum Borstgrasrasen ist derjenige, der signifikant profitieren wird, da zu Beginn des Projekts nur 25 ha im Projektperimeter vorkommen.
  • 55 ha angepasster Lebensraum wird für die beiden Schmetterlingsarten wiederhergestellt und renaturiert werden. Diese Maßnahmen werden im Hinblick auf einen starken und engmaschigen Biotopverbund umgesetzt um eine oder mehrere überlebensfähige Metapopulationen der beiden Arten zu etablieren. Was die Maßnahmen für den Blauschillernden Feuerfalter anbelangen, werden die Wiederherstellungen und Renaturierungen vor allem im südlichen Teilen des Projekts umgesetzt werden. Diese gelten somit als weiterführende Maßnahmen und als Fortsetzung der bereits realisierten Arbeiten, die im Norden durch das Life Schmetterlinge durchgeführt worden sind als auch die, die im Großherzogtum Luxemburg im Life Eisleck aktuelle für den Blauschillernden Feuerfalter umgesetzt werden.
  • Die artenreichen und mageren Mähwiesen vervollständigen die Bilanz mit 60 ha der Wiederherstellung und der Renaturierung. Wohlgemerkt vertreten die artenreichen Bergmähwiesen einen sehr bedeutenden gemeinschaftlichen Lebensraum in unserer Gegend der Hochardennen um die Gemeinden Bütgenbach und Büllingen.

3. Auf der Ebene der lokalen Auswirkungen hoffen wir auf:

  • Ein größeres Interesse der lokalen Landwirte / Züchter in Verbindung mit der Bewirtschaftung von Naturschutzflächen zu schaffen. Dazu gehört auch ein verbessertes Verständnis und eine realisier- und übertragbaren Methode der Inwertsetzung von Produkten, die bei der Pflege in den Naturschutzgebieten anfallen, insbesondere von Mahdgut aus späten Schnittzeitpunkten.
  • Das Interesse der Bevölkerung und der örtlichen Verwaltung/Behörden insbesondere für den lokalen Naturschutz und ihrer Einstellung gegenüber dem Netzwerk Natura 2000 als auch den bestehenden Naturschutzgebieten zu fördern und zu verbessern.

 

 

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